Die zur BGL Iller-Riß-Platten gehörende Donauaue zwischen Obermarchtal und Munderkingen wird von schwach vergleyten Braunen Auenböden eingenommen. Flussabwärts zeigt sich eine stärkere Differenzierung. Die junge Aue wird begleitet von geringfügig höher liegenden Auenbereichen, die sich mit ihrem...
In den Tälern der Iller-Riß-Platten sind v. a. Auengleye aus z. T. nur geringmächtigem Auenlehm über kiesig-sandigen Flussbettsedimenten verbreitet Drainagemaßnahmen und daraus resultierende Grundwasserabsenkung ermöglichen heute eine intensive Grünlandnutzung. Reliktische Anmoorgleye im südlichen...
Beim Altmoränen-Hügelland handelt es sich um eine vom rißzeitlichen Rheingletscher hinterlassene Grundmoränen-Landschaft, die durch einige größere, nach Norden ziehende Täler und einzelne größere Becken gegliedert wird. Am Außenrand schließt sich ein Saum noch älterer Moränen aus der Hoßkirch-...
Die Täler im Altmoränen-Hügelland zeichnen sich durch hohe Grundwasserstände aus. Viel nasse Talböden wurden im 20. Jh. entwässert. Viele Moore sind oberflächennah dadurch meist vererdet. In kleineren Tälern und Mulden treten bei höheren Grundwasserständen Kolluvium-Gleye, Gleye und Niedermoore auf.
Das Jungmoränen-Hügelland wurde während der letzten Eiszeit (Würm) durch den Vorstoß des Rheingletschers aus den Alpen geprägt. Es wird durch den Wall der Äußeren Jungendmoräne, der den Eisrand vor ca. 20 000 Jahren nachzeichnet, und die zugehörigen Schotterfelder umgrenzt. Die Landschaftsgrenzen...
Die Böden der Auen im Jungmoränen-Hügelland wurden in der Bodenkarte v. a. nach dem Grundwassereinflusses, der Zusammensetzung der Auensedimente und ihrer Mächtigkeit unterschieden. Die Verbreitungsschwerpunkte der Braunen Auenböden, Auengleye und Auenpararendzinen liegen in den Beckenbereichen.
Moore stellen charakteristische Landschaftsteile des Jungmoränen-Hügellands dar. Die Böden wurden nach dem Moortyp, der Torfmächtigkeit, den unterlagernden Sedimenten, der Überdeckung des Torfes mit Mineralboden sowie der anthropogenen Überprägung durch Torfstiche weiter gegliedert. Niedermoore...
Die Glazialsedimente im Hegau haben z. T. einen hohen Gehalt an vulkanischem Material. Das Bodenmuster wird von Parabraunerden, und Pararendzinen beherrscht. Besonderheiten sind die flächenhaft am Hang auftretenden Kolluvien sowie die starke Humusanreicherung auf Böden mit hohem Anteil an...
Im Mittleren Oberrheinischen Tiefland sind die Böden überwiegend aus fluviatilen und äolischen Ablagerungen entstanden. Größte Verbreitung haben Böden aus Auenablagerungen. Die Rheinaue ist von kalkhaltigen, schluffig-feinsandigen Hochwassersedimenten mit mehr oder weniger stark vom Grundwasser...
Für die Entstehung von Mooren sind die Bedingungen in Teilen Oberschwabens und den kühl-feuchten Hochlagen des Schwarzwalds gegeben. Die Moorbildung steht häufig im Zusammenhang mit Gletschern, die Mulden und Senken mit wasserstauenden Moränenablagerungen hinterlassen haben.