Der Brenztal-Trümmerkalk (Oberjura, Naturwerkstein aus Baden-Württemberg) ist ein oolithischer Kalkstein mit organischem Detritus der Zementmergel- und Liegende Bankkalk-Formation (Weißjura). Abbau fand im Steinbruch Hirschhalde (Schnaitheim) und am Schloss Hellenstein (Heidenheim) statt.
Der ehem. Steinbruch am Moldenberg auf der Ostalb bei Heidenheim erschließt den Brenztal‑Trümmerkalk im Oberen Oberjura. Es handelt sich um ein grobkristallines Gestein aus Riffschutt. Der Brenztal‑Trümmerkalk ergab einen gesuchten Werkstein, der als "Heidenheimer Stein" bis nach Wien...
Der große Steinbruch auf der Ostalb bei Heidenheim-Mergelstetten erschließt nahezu die gesamte Abfolge der Mergelstetten-Formation im Oberen Oberjura. Nach Norden werden die Zementmergel von Massenkalken begrenzt, die den Rand der Zementmergelschüssel von Mergelstetten darstellen. Auffallend sind...
Die Charlottenhöhle ist die längste Besucherhöhle Süddeutschlands. Die Höhle wurde 1893 entdeckt und nach Königin Charlotte von Württemberg benannt. Sie entstand als Flusshöhle in dolomitischen Kalksteinen des Oberjuras. Besonders ist der hohe und enge, schlauchartige Höhlengang mit...
Der „Hohle Fels“ öffnet sich am Fuß einer Felsnadel aus Oberem Massenkalk (Oberjura) im Achtal zwischen Schelklingen und Blaubeuren. Die Höhle ist eine der größten Höhlenhallen der Schwäbischen Alb und von großer Bedeutung für die Archäologie (Funde aus Alt- und Jungsteinzeit, Bronzezeit und...
In den Tälern bei Blaubeuren und Schelklingen auf der südöstlichen Schwäbischen Alb finden sich zahlreiche Höhlen, wie etwa die Sirgensteinhöhle bei Schelklingen oder die Rusenschlosshöhle bei Blaubeuren. Meist verlaufen sie im Massenkalk des Oberjuras.
Im Oberjuragestein der Ostalb finden sich zahlreiche Karsthöhlen unterschiedlichster Größenordnnung. Bekannt sind z. B. die Große Scheuer bei Heubach oder das Mordloch bei Böhmenkirch.
Bei Gerstetten-Heldenfingen auf der östlichen Schwäbischen Alb ist ein fossiles Kliff aus der Zeit der Oberen Meeresmolasse (Miozän) mit Bohrmuschel-Löchern und einer Brandungs-Hohlkehle aufgeschlossen. Es ist einer der Geopoints des Geoparks Schwäbische Alb. Durch die Klifflinie wird die...
Der Blautopf ist die zweitgrößte Karstquelle der Schwäbischen Alb. Er liegt im Scheitelbereich einer Flussschlinge des ehemaligen Donautals im Ortsbereich von Blaubeuren. Der trichterförmige Quelltopf führt weiter in eine Wasserhöhle in den Kalksteinen der Untere-Felsenkalke-Formation.
Der Brenz-Ursprung oder Brenztopf in Königsbronn auf der Ostalb ist eine stark schüttende Karstquelle, die im Unteren Massenkalk (Oberjura) entspringt. Das Einzugsgebiet der Quelle reicht bis Bartholomä auf dem nördlichen Albuch. Der als Naturdenkmal geschützte Brenztopf ist ein beliebtes...